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Man unterscheidet hierbei den direkten Nutzen, das sind die Produkte der Bienenhaltung, die der Imker direkt gewinnt, und den indirekten Nutzen, den die Bienen durch ihre Bestäubungsleistung bringen.

Die Bestäubungsleistung der Bienen
Der indirekte Nutzen der Honigbienen besteht in der Übertragung des Blütenstaubes durch die Nektar- und Pollensammeltätigkeit bei den insektenbestäubten Pflanzen. Dazu gehören nicht nur zahlreiche Nutzpflanzen der Landwirtschaft und des Gartenbaues, z. B. Ölfrucht- und Futterpflanzen sowie Obstgewächse, Zier-, Heil- und Gewürzpflanzen sowie viele Gehölze, sondern ein Großteil von Wildpflanzen in Feld, Wald und Wiese. Der indirekte Nutzen der Bienen ist um ein Vielfaches höher als ihre direkten Leistungen.

Unter den zahlreichen Insekten sind vor allem die Bienen- und Hummelarten (Apidae) als Blütenbestäuber wirksam, denn sie besitzen dichtes, gefiedertes Chitinhaar und sind auf die Ernährung durch Nektar und Pollen angewiesen. Die Bestäubungstätigkeit der Wildbienen ist jedoch umweltbedingt (intensive Bodenbearbeitung, im Fruchtwechsel weit auseinander liegende Schläge, Pflanzenschutzmittel, Jahreszeit, Klima und Jahreswitterung) unzuverlässig und oft unzureichend.

Die Honigbiene besitzt gegenüber den Wildbienen als Bestäuber folgende Vorteile:

* Überwinterung als ganze Völker (im Frühjahr zahlreiche Individuen vorhanden)
* Winterbevorratung (verbunden mit besonders hohem Sammeleifer während der Vegetationsperiode
* "Sprache", deshalb schnelle gegenseitige Information und Einsatzfähigkeit
* Hohe Anpassungsfähigkeit an verschiedenste Blütenformen - Verfügbarkeit in praktisch beliebiger Anzahl
* Gute Transportfähigkeit